Reframing

Dahinter steckt die Fähigkeit ein Verhalten oder eine Situation aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Das bewusste Training dieser Fähigkeit ermöglicht es Ihnen in schwierigen Situationen die Wahlmöglichkeiten erheblich zu steigern.

Wörtlich übersetzt bedeutet Reframing etwas umdeuten oder etwas in einen anderen Rahmen stellen. Sinngemäß meint es, dass Sie Ihre Situation oder Ihr Verhalten aus den Augen einer anderen Person sehen sollen. Dadurch werden neue Reaktionen möglich und dies kann zu anderen oder sogar besseren Ergebnissen führen.

Beim Reframing wird von folgenden Vorannahmen ausgegangen:

„Nicht die Dinge an sich sind es, die uns beunruhigen, sondern vielmehr ist es unsere Interpretation der Bedeutung dieser Ereignisse, die unsere Reaktion bestimmt.“

– Marc Aurel

Kontextreframing:

Dabei wird ein unerwünschtes Verhalten in einen dafür passenden Kontext übertragen. Oftmals geht es dabei um persönliche Generalisierungen, bei denen einen bestimmte Eigenschaft immer für falsch angesehen wird. Setzt man diese Eigenschaft allerdings in einen Kontext, in dem sie gut ist, weil sie einen zum Beispiel schützt, erkennt man, dass diese Eigenschaft auch seine Daseinsberechtigung hat.

Bedeutungsreframing/Inhaltsreframing:

Dabei werden für eine Situation oder eine Eigenschaft eine passendere Bedeutung gefunden, die die Situation oder die Eigenschaft positiv erscheinen lassen.

Absicht = / ≠ Verhalten

Verhalten: Eine Frau sagt ihren Kindern ständig, dass sie sich warm anziehen sollen.

Mögliche Wirkungen auf die Kinder: Die Mutter bevormundet uns und meckert immer nur herum.

Absicht: Sie zeigt dadurch ihre Liebe, da sie ihre Kinder vor einer Krankheit schützen möchte.

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