Wahrnehmung und Repräsentationssysteme • MG Seminare

Wahrnehmung und Repräsentationssysteme

Mit unseren Sinnesorganen erleben wir die Welt. Ein äußerer Reiz wird über unser Nervensystem durch elektrische und chemische Signale an unser Gehirn weitergeleitet, wodurch hier Bilder, Klänge und Empfindungen entstehen, die den äußeren Reiz repräsentieren. Jeder Mensch präferiert einen anderen Sinneskanal. Der bevorzugte Sinneskanal kann anhand von Signalwörtern oder körperlichen Hinweisen herausgefunden werden.

Repräsentation ist die Darstellung von etwas durch etwas. Da wir die Realität nicht direkt wahrnehmen können, repräsentieren wir sie, in dem wir uns in Form bestimmter Prozesse innerliche Vorstellungen über die Welt bilden. Unter den Begriffen verstehen wir immer dasselbe, nämlich die 5 Sinne.

Das VAKOG System stellt die 5 Sinneskanäle folgendermaßen dar

V

Visuell sehen

A

Auditiv hören

K

Kinästhetisch
berühren
fühlen

O

Olfaktorisch riechen

G

Gustatorisch schmecken

Um Ihnen einen ersten Eindruck zu vermitteln, hier einige Beispiele

Wahrnehmung und Repräsentationssysteme

Visuelle Redewendungen

Ich kann mir das nicht länger mit ansehen.
Das müsste ich mir noch genauer anschauen.

Wahrnehmung und Repräsentationssysteme

Auditive Redewendungen

Ich bin noch nicht zufrieden mit dem, was Sie mir bisher gesagt haben. Es ist nicht das erste Mal, dass mir jemand verspricht, das Produkt würde ewig halten.
Das klingt sehr gut. Alle reden davon, wie gut Ihr Produkt ist.

Wahrnehmung und Repräsentationssysteme

Kinästhetische Redewendungen

Wenn ich das höre, zieht sich bei mir alles zusammen.
Die Präsentation hat mich begeistert. Die haben die Karten echt auf den Tisch gelegt.

Wahrnehmung und Repräsentationssysteme

Olfaktorische Redewendungen

Das riecht nach Ärger.
Damit fallen wir nur auf die Nase.

Wahrnehmung und Repräsentationssysteme

Gustatorische Redewendungen

Da kommt mir die Galle hoch.
Ich habe die Schnauze voll.

Gelingt es mir, zu erkennen, welches dieser 5 Repräsentationssysteme in dem Moment für meinen Gegenüber entscheidend ist, kann ich mich leicht auf dieses Repräsentationssystem einstellen und damit den Rapport unterstützen.
Prozesswörter erlauben Hinweise darauf, in welchem Repräsentationssystem wir Erfahrungen innerlich abbilden bzw. repräsentieren.

Scroll to Top