Gehirnregionen und Reaktionen

Gehirn und Gefühle im NLP

Unser Gehirn ist ein wahres Meisterwerk der Natur. Von hier aus wird alles gesteuert - auch die sieben angeborenen, primären (automatischen) Emotionen: Freude, Wut, Angst, Überraschung, Ekel, Trauer und Verachtung.

Freude, Wut, Angst, Überraschung, Ekel, Trauer und Verachtung

Wie entstehen diese Gefühle?

Die Gefühle werden vor allem durch das Unterbewusstsein gesteuert, welches im sogenannten Ur-Hirn verankert ist. Dieser Gehirnteil besteht aus dem Hirnstamm (Reptilienhirn) und dem gesamten Limbischen System (Säugerhirn oder auch emotionales Gehirn). Diese Funktionseinheit im Gehirn ist für die Emotionen, das Triebverhalten und die Lernfähigkeit zuständig.

Gehirn und Gefühle – Der Papez-Kreislauf
Im Zentrum des limbischen Systems steht der Papez-Kreislauf. Früher dachte man, dass er einen Erregungskreislauf für Emotionen beschreibt. Heute weiß man, dass der Papez-Kreislauf vor allem für die Gedächtnisbildung zuständig ist. Er beginnt im Hippocampus und geht dann über den Fornix zu den Mamillarkörperchen im Hypothalamus. Von dort geht es weiter zum cingulären Cortex und zurück zum Hippocampus. Außerdem finden wir im limbischen System u.a., die Amygdala und einen Teil des Thalamus.

Die wichtigsten Gehirnregionen im Überblick 

Hippocampus

Der Hippocampus ist eine wurmartig gebogene Struktur, die in jeder Hirnhälfte einmal vorkommt. Sein Name bedeutet „Seepferdchen“. Er ist beim Abspeichern von Erinnerungen beteiligt, verarbeitet sensorische Eindrücke, erkennt neue Informationen und schickt diese an den Cortex. Da der Hippocampus Teil des limbischen Systems ist, können Informationen, die mit Emotionen verbunden sind, schneller gespeichert werden. 

Cortex

Im Cortex werden Erinnerungen dauerhaft gespeichert, indem Neuronen miteinander verbunden werden.
Es gibt unzählige solcher Verknüpfungen. Auf jedes Neuron, das eine Information von außen enthält, kommen 5.000.000 Neuronen, die im Inneren Informationen untereinander hin- und herschicken.
So schafft sich also jedes Gehirn seine eigenen Verknüpfungen und geht mit Informationen von außen unterschiedlich um.

Amygdala 

Diese mandelförmige Struktur vor dem Hippocampus wird auch Furchtzentrum genannt. Sie bewertet den emotionalen Gehalt einer Situation und bildet zusammen mit dem Hippocampus das emotionale Gedächtnis.

Thalamus 

Er ist der größte Teil des Zwischenhirns und fungiert als Filter, der dem Großhirn vorgeschaltet ist. Sein Name kommt aus dem Griechischen und heißt „Kammer“. Er entscheidet, welche der eingehenden Informationen so wichtig für den Menschen sind, dass sie ans Bewusstsein gelangen sollen.

Man bezeichnet ihn auch als „Tor zum Bewusstsein“. Unterschiedliche Sinneseindrücke werden in verschiedenen Regionen des Thalamus verarbeitet. Er bezieht auch Informationen aus anderen Hirnregionen und kann so die Gesamtsituation erkennen und bewerten.

Schon die Hirnforscher Benjamin Libet und Gerhard Roth haben in den 80er bzw. 90er Jahren festgestellt, wie sehr das Unterbewusstsein unser Denken und Handeln bestimmt. Wir glauben häufig bewusste Entscheidungen getroffen zu haben, aber aufwendige Hirnstrommessungen haben gezeigt, dass unser Bewusstsein dem Unterbewusstsein deutlich hinterherhinkt. Während unser Bewusstsein noch grübelt, hat unser Unterbewusstsein schon längst eine Entscheidung getroffen. Im Nachgang versucht dann das Bewusstsein, eine Entscheidung, eine Handlung oder auch eine Wahrnehmung (sinnvoll) zu erklären.

Vom Impuls zum Gefühl und zur Reaktion
Welche Rolle spielen die einzelnen Hirnregionen?

Am besten lässt durch ein Beispiel erklären, wie aus einem Impuls eine Reaktion mit Gefühlen wird:
Wenn man durch den Wald geht und plötzlich einem Wildschwein begegnet, ist die Angst groß.
Genau genommen bekommt man sogar zweimal Angst, da zwei verschiedene Mechanismen wirken. 

Die 1. Reaktion des Gehirns

Zuerst analysiert unser Gehirn die Situation sehr schnell, aber dafür ungenau. Über den Thalamus gelangt die Information direkt zur Amygdala. Dieser Teil des limbischen Systems beurteilt blitzschnell, ob der Reiz schädlich oder nützlich für uns ist. Bei der Begegnung mit dem Wildschwein kommt unser Gehirn sicher zu dem Schluss, dass es sich um eine potenzielle Gefahr handelt. Darauf wird dann über den Hypothalamus und den Hirnstamm die passende Verteidigungsreaktion eingeleitet.

Wir könnten flüchten oder kämpfen. Sofort zeigt sich eine körperliche Reaktion: Die Herzfrequenz erhöht sich, der Blutdruckt steigt, man fängt eventuell an zu schwitzen, um sich entweder auf einen Kampf oder die Flucht vorzubereiten. Das alles passiert, bevor uns die Angst überhaupt bewusst geworden ist.

Die 2. Reaktion des Gehirns

Die zweite, deutlich langsamere Reaktion, verläuft vom Thalamus zur Hirnrinde. Dieses System verarbeitet die Situation viel genauer und detaillierter. Wichtig dabei sind die Sehrinde, die uns das Wildschwein bewusst wahrnehmen lässt, und der Hippocampus, der Situationen aus der Vergangenheit abruft und sie mit der gegenwärtigen Situation vergleicht. Es wird dann auch der präfrontale Cortex benötigt, der Emotionen verarbeitet und sie in das Gesamtbild mit einbezieht, um so die beste Handlung/Reaktion (Kämpfen oder Flüchten) zu ermitteln. Der präfrontale Cortex ist außerdem sehr wichtig für die Persönlichkeit und das Gefühlsleben des Menschen.

Durch NLP wird Folgendes unterstützt

Erkennen des eigenen Verhaltens

Die eigenen Verhaltensmuster werden analysiert.

Durchbrechen alter Muster

Neue Herangehensweisen an Situationen werden erlernt, gefestigt und langfristig automatisiert

Bewerten des eigenen Verhaltens

Mit den Grundlagen des NLP lässt sich eigenes und fremdes Verhalten besser einschätzen.

Selbstsicherheit wird gefestigt

Der neue, kompetente Umgang mit Situationen steigert selbstbewusstes Auftreten .

Unsere Ausbilder
Trainer und Coaches

Thomas Stocker DVNLP

Thomas Stocker

Ausbildung / Qualifizierung: NLP Lehrtrainer (DVNLP) Lehrcoach (CQM) Businesscoach und Management Coach (ECA) Meine Philosophie: Ganzheitlicher Erfolg erwartet ...
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Monika Haag

Ausbildung / Qualifizierung: Dipl. Industrie Designerin Business Coach (nach ECA) Gesundheitscoach, Sport-Mental Coach Talente Coach (SYNC Group) NLP-Lehrtrainerin ...
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Dr. Horst Reckert

Ausbildung / Qualifizierung: Diplom Psychologe NLP Lehrtrainer   Tätigkeit: NLP Trainer    

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Mir haben am besten die logischen Ebenen 3D, die Coachingübungen aus drei Perpektivmöglichkeiten und die Präsentationen gefallen.  

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