Ankern • MG Seminare

Ankern

Wird ein Anker ausgeworfen, tritt ein bestimmtes Ereignis ein: Er wird sich am Boden verhaken und somit wird die Intention, die dahintersteckt, erfüllt: Ein Schiff legt sicher an einem Hafen an.

Ähnlich ist auch das Ankern im NLP-Sinn zu verstehen, denn dahinter verbirgt sich eine Reiz-Reaktionskopplung. Bedeutet: Ein bestimmter Reiz ruft bei einem Menschen immer eine ganz bestimmte und immer dieselbe Reaktion hervor. Trotzdem ist diese Reaktion nicht mit einem Reflex zu verwechseln, denn während ein Reflex spontan abläuft, kann die Reaktion erlernt werden. In der NLP-Ausbildung ist das von Bedeutung, vor allem in der Highlight-Übung, die aufzeigt, welcher Teilnehmende welchen Anker besitzt. Dafür erinnert sich jeder und jede an ein positives Erlebnis in der Vergangenheit zurück. Mut, Glück oder Stärke sollen bei diesem Erlebnis empfunden worden sein. Die Erinnerung und die Emotion werden dann mit einer Gestik verbunden, zum Beispiel ein Klopfen auf die Brust. So lernt das Gehirn, je öfter dies wiederholt wird, diese Emotion mit dieser Gestik zu verbinden. Somit kann man sich immer mit dem Ausführen der Gestik in dieses positive Gefühl versetzen und strahlt dieses nach außen aus.

 

Durch das Akronym TIGER können Sie sich genau an die Einzelheiten des Ankers erinnern:

Timing: Ankern Sie kurz vor dem Höhepunkt der Entfaltung der Erinnerung, dann ist die Entfaltungsdynamik miteingeschlossen.

Intensität: Wenn Sie alle VAKOG-Bereiche miteinschließen, erhöht das die Wirksamkeit.

Genauigkeit: Lösen Sie den Anker immer genau so ein, wie Sie ihn „programmiert“ haben.

Einzigartigkeit: Die Stelle, die Sie zum Auslösen des Ankers nutzen, sollte noch nicht von anderen Erinnerungen/Auslösern belegt sein.

Reinheit: Haben Sie beim Ankern weitere Gedanken? Nicht schlimm, verankern Sie das einfach mit.

Der Unterschied zum Reflex ist, dass diese Reaktion erlernt werden kann. Genau dies macht sich NLP zu nutze. Zu Beginn einer Ausbildung wird mit einer Highlight-Übung der Anker jedes Teilnehmenden entdeckt. Dabei erinnert man sich an positive Erlebnisse in der Vergangenheit zurück. Erlebnisse, in denen man sich beispielsweise mutig, überglücklich oder stark gefühlt hat. Diese Gedanken und diese Emotion werden mit einer Gestik verbunden, zum Beispiel ein Klopfen auf die Brust. So lernt das Gehirn, je öfter dies wiederholt wird, diese Emotion mit dieser Gestik zu verbinden, und somit kann man sich immer mit dem Ausführen der Gestik in dieses positive Gefühl versetzen und strahlt dieses auch nach außen aus.

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